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Gehobene Verben
verheißen - Gehobene Verben
Wer jemandem etwas verheißt, der verspricht etwas. Er stellt also etwas in Aussicht. So wird den Bürgern etwa von Politikern verheißen, dass sie in naher Zukunft weniger Steuern zahlen müssen.
Das gehobene Verb leitet sich vom mitteldeutschen Wort „verheien“ ab. Das bedeutete so viel wie „versprechen“ oder „verloben“. Wurzeln gibt es bereits im 15. Jahrhundert. Schon damals gab es Verheißungen, gerade in Bezug zur Kirche. In der deutschen Sprache kommt das Wort oft in Zusammenhang mit Akkusativobjekten zum Einsatz. Etwa: eine gute Zukunft verheißen, nichts Gutes verheißen oder jemandem Glück verheißen.